Tipps zum Abnehmen

Wer auf der Suche nach einer effektiven Diät ist, sollte zunächst einmal die grundsätzlichen Regeln beachten, die für eine schlanke Linie und für das Idealgewicht wichtig sind. Es bringt nichts, eine Diät nach der anderen zu versuchen, im Nachhinein immer wieder zuzunehmen und sich dabei die Gesundheit vollends zu ruinieren. Vielmehr verspricht eine disziplinierte und zugleich motivierte Verhaltensweise ungleich größeren Erfolg als die permanente Belastung des Körpers.
Die meisten Grundlagen lassen sich im Alltag ohne Probleme integrieren, eine umständliche Planung ist gar nicht nötig. Wer sich am menschlichen Organismus und am seit vielen tausend Jahren weiter vererbten Lebensstil orientiert, kann keine Fehler machen, ist doch die evolutionäre Entwicklung des Menschen, gerade was seinen Bio-Rythmus angeht, besonders effizient verlaufen.

So sollte natürlich stets auf die ausreichende Zufuhr von Flüssigkeiten geachtet werden. Viele Menschen trinken einfach zu wenig, Durst ist immer schon ein Warnsignal des Körpers! Wer abnehmen möchte, füllt mit Wasser oder Tee seinen Bauch, das vermindert den Hunger und begünstigt Verdauung und Stoffwechsel.
Im Alltag empfiehlt es sich, das Auto öfters mal stehen zu lassen, gleiches gilt für den Fahrstuhl. Wer einen akzeptablen Anfahrtsweg zur Arbeit hat, fährt lieber mit dem Fahrrad: Schon eine halbe Stunde Radfahren täglich führt zu einem Verbrauch von 300 Kalorien. Ähnlich verhält es sich mit dem Laufen, dem Treppensteigen und vielen anderen Betätigungen, die der Mensch unternimmt. Technische Hilfen sind nur für etwas Skifahrer oder Bergtouristen, im Alltag verbieten sie sich.

Als ein das Körpergewicht wirklich belastender Faktor sind Kohlenhydrate zu betrachten. Zur Energiegewinnung zweifellos wichtig, ist unser Körper jedoch auf die ungeheure Zufuhr dieser Lebensmittel evolutionär gar nicht vorbereitet. Der Insulinspiegel steigt mit der Aufnahme von Kohlenhydraten, die Fettverbrennung stagniert. Deshalb: Über den Tag gesehen den Verzehr von Kohlehydraten einschränken, frei nach dem Motto: Morgens reichlich, mittags mäßig, abends niemals – es sei denn, am Abend oder in der Nacht liegen Arbeit und Anstrengung vor den Betroffenen.
Ähnlich verhält es sich mit den Ballasstoffen, einer gemeinhin unterschätzten Nahrungsquelle. Sie sind bekömmlich, unterstützen effektiv die Verdauung und sättigen über lange Zeit. Zudem halten sie den Blutzuckerspiegel stabil. Wenigstens 30 Gramm täglich sollte jeder zu sich nehmen, etwa durch Vollkornbrot, grüne Bohnen oder Müsli.
Und wenn wir schon bei der Ernährung sind: Alkohol ist tabu, zumindest für die Zeit des Abnehmens. Das Genussmittel hat viele Kalorien und fördert zudem noch den Appetit – keine besonders hilfreichen Aspekte während einer Diät.
Snacks sind auch nicht sonderlich sinnvoll, ein Verzicht kann oft schon Wunder wirken. Es ist gar nicht so bewußt, sind Snacks doch als typischer Genuss gekennzeichnet und die aufgenommenen Mengen scheinen recht klein. Doch ein hoher Fett- oder Zuckeranteil macht die kleinen Freuden zu echten Kalorienbomben. Stärke und Zucker führen zu Insulinausschüttung und damit zu einer Erhöhung des Blutzuckerspiegels. Drei Mahlzeiten am Tag reichen aus. Ist der kleine Hunger wirklich einmal unerträglich, empfiehlt sich ein Eiweiß-Snack, etwa aus Naturjoghurt, Nüssen oder gekochten Eiern.

Und noch ein Tipp: Sport treiben ist immer noch die beste Medizin! Natürlich, das ist eine Binsenweisheit, doch wer sie berücksichtigt und sich ein konsequentes und permanentes Sportprogramm verordnet, wird den Erfolg am eigenen Leib beobachten und spüren können.